Evangelische Kirchengemeinde Schüren in Dortmund
Segelfreizeit …

Segelfreizeit Elahuizen 2017

Anmeldung jetzt im Gemeindebüro möglich

Auch im nächsten Jahr wird wieder eine Segelfreizeit unserer Kirchengemeinde stattfinden. Wir fahren vom 11. bis zum 25. August 2017 in das Watersportcentrum De Fluessen. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier.


Die Bankverbindung der Kirchengemeinde:

Ev. Kirchengemeinde Schüren
IBAN-Nr. DE73 4405 0199 0001 2037 46
SWIFT-BIC:    DORTDE33XXX



Segelfreizeit 2015

Fotos zur Segelfreizeit unter "Fotos und mehr" auf unserer Webseite. Loggen Sie sich bitte mit dem Passwort ein, das Sie in der Druckausgabe des Gemeindebriefs finden.


Blogbericht vom 31.07.2015

Der heutige Tag begann viel zu früh…
Die Weck CD erklang eine Stunde früher, so dass es um 7 Uhr morgens Frühstück gab.
Nach dem Frühstück wurde gemeinschaftlich aufgeräumt.

Nach 1 ½ Stunden war alles Fertig und geputzt. So konnte der Bus schon um 9.30 Uhr starten.
Auch unserem letzten Täufling geht es besser.

Er verbrachte den ganzen Morgen in Badeklamotten, bereit um getauft zu werden… doch leider wartete er vergeblich
Doch an der Raststätte Appelkorn (original: Apeldoorn) hatte er keine andere Wahl und landete im Graben. Schön Schlammig und widerlich. Zitat eines erfahrenen Segelfreizeitgängers „Das war die widerlichste Taufe die ich je gesehen habe“.
An der Grenze gab es dann für uns unter 18 Jährigen ein Willkommensbier.


Blockbericht über den 30.07.2015

Unser letzter Tag hat begonnen und das Wetter war super zum Segeln. Genügend Wellen und kein Regen.
Unser heutiges Ziel war Oudega, mit gelosten Gruppen ging es los, Mal zu viert und mal zu fünft.

Einige von uns hatten auf der Hinfahrt ein paar Turbolenzen. Es gab im Kanal das Manöver „Kapitän über Board“ oder eine unheimliche Begegnung mit einem Plattboden.
In Oudega angekommen stürmte eine Gruppe von circa 50 Leuten die Pommes Bude.

Der Rückweg ging schneller als gedacht und im Heimathafen angekommen wurden dann drei der vier letzten Taufen vollzogen.
Unser letzter Täufling lag leider krank im Bett…
Am Abend zauberte das Küchenteam aus den Resten ein hervorragendes Abendmahl.

Am Anfang unserer Freizeit hatte sich jeder von uns einen Namen aus einem Topf gezogen und nach dem essen haben wir aufgelöst wer wen hatte.

Das Ziel war es der Person, ein paar Kleinigkeiten zu schenken oder schöne Gesten zu machen.
Und dann hieß es „Leert das Fass“ Bier und andere Getränke für lau, ein Traum der meisten.

29.7.2015

Heute war unser drittletzter Tag und schnell wurde klar, dass dies ein außergewöhnlicher werden sollte. Beim gemeinsamen Frühstück haben wir Lauras 27. Geburtstag mit freudigem Gesang gefeiert. Nach einigen Komplikationen wegen des Wetters, konnten wir gegen 11 Uhr losfahren. Da einige angeschlagene Leute jedoch im Camp blieben, fuhren wir in neu gemischten Booten Richtung Hindeloopen. Da das Wetter jedoch sehr heikle Situationen mit sich brachte und einige Motoren den Geist aufgaben, entschieden wir uns kurzfristig, nach Koudum zu fahren.

Nach kurzem Aufenthalt bei Kibbeling und Kaffee machten wir uns wieder auf den Weg zum Camp. Bei der windigen Rückfahrt, die drei Boomen das Leben kostete und den unmotorisierten Segelbooten viel Kraft abverlangte, sind wir durchgerüttelt und ziemlich nass geworden. Nach der Ankunft und einigen Beruhigungstränken gab es zum Abendessen leckere Burger mit verschiedenen Salaten und eine hausgemachte Baileys-Pfannkuchen-Torte für das Geburtstags“kind“. Zuletzt stand eine Theorieeinheit zum Thema Vorfahrt an. Den Rest des aufregenden Tages lassen wir gemütlich ausklingen. 

28.7.15

Aufgrund von starkem Wind und unpassendem Segelwetter, machten wir heute einen Ausflug nach Sneek. Um halb 11 hielt der Busfahrer mit großen Augen vor unserem Haus an und durfte 40 Fahrtickets verkaufen, wobei wir dank Judiths umwerfendem Charme 50€ sparten. Auf der Busfahrt wurden von Svenja viele Songs angestimmt und jeder einsteigende Fahrgast wurde mit Jubelrufen empfangen.

Als wir in Sneek angekommen waren, haben wir uns in viele kleine Gruppen aufgeteilt und erkundeten bis 16 Uhr die Stadt. Viele gingen in den schönen kleinen Gassen shoppen oder tranken einen Kaffee in einer Bar am Hafen. Um 16 Uhr trafen wir uns dann wieder an der Haltestelle am Coffeeshop und fuhren zurück in unser geliebtes Elahuizen (wo wir diesmal dank Judiths und Axels Charme nur 20 Euro bezahlten).

Am Abend gab es ein leckeres Gulasch mit Nudeln. Gegen 9 Uhr gab es in der Küche ein Angebot von Cocktails die freudig genossen wurden. Unsere Ohren wurden noch mit schönen Gesangseinheiten, dank Singstar, beschallt. Um Mitternacht wurde der Geburtstag von Laura gefeiert bis in die späten Stunden.

Tagesbericht vom 27.7.2015

Der heutige Tag war eher ein ruhiger Tag. Nach dem wie immer guten Frühstück kam die Nachricht, dass wir heute wahrscheinlich nicht segeln werden, da Gewitter und starker Wind angesagt worden sind. Der Blick aus dem Fenster konnte dieses auch bestätigen. Also blieb uns nichts anderes als im ‚Camp‘ zu bleiben. Damit uns nicht langweilig wird gab es die Möglichkeit sich sportlich zu aktivieren und am ‚Fifa Street‘- Turnier teilzunehmen. Diese Möglichkeit wurde auch rege genutzt. Aaron, Steffen & Tim W. besetzten das Siegerpodest.

Andere von uns haben sich aber auch liebevoll um unsere Kranken gekümmert, da scheinbar eine kleine Krankheitswelle umgeht. Durch die vielen Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen wurden, damit sich kein anderer mehr ansteckt, ist unser Haus nun förmlich von einer Wolke aus Desinfektionsmittel umgeben.

Dank der Küche gab es dann auch zur Mittagszeit einen kleinen Snack. Doch das sollte noch nicht alles sein.
Wie morgens von Greiser angekündigt gab es dann auch noch ESDS~ Elahuizen sucht den Superstar. Man hat sich in eine Liste eingetragen und musste dann vor der kompetenten Jury – Greiser, JP, Nilz & Tim W.- singen. Also natürlich nicht nur einfach so. Wir hatten ja SingStar zur Verfügung.

Die Küche hat uns dann noch freundlicherweise mit Muffins, Brownies, Eis und Kuchen beliefert. Noch mal ein ganz großes Danke an unsere Küchenpiraten.
Da wir bis zum Abendessen noch Zeit hatten, haben einige noch weiter SingStar oder wie bereits erwähnt Gesellschaftsspiele gespielt. Zum Abendessen gab es dann gute Suppe. Das Beste, was es bei Krankheit gibt.

Zum Abend hin wurde die gute Stimmung noch besser, da noch drei Urteile von Seegericht ausstanden. Es begann mit der „Sexy Modenschau“ vom zehner Zimmer der Jungs. Dazu durfte das zehner Mädchenzimmer die Jungs einkleiden und schminken. Die bereits angeheiterten Jungs mussten dann nach unten die Wendeltreppe runter und mit einer kleinen Choreo ihre neuen Outfits präsentieren. Vielleicht sprach nur der Alkohol aus ihnen (den sie brauchten um das zu überstehen), aber einigen von ihnen gefiel ihr neues Outfit und die gemachten Nägel so gut, dass sie es bis zum Schlafengehen nicht ausziehen wollten.

Die anderen beiden Urteile waren auch sehr amüsant. Julian N. musste ein Referat darüber halten ob man Kopfbedeckungen in gesch
lossenen Räumen tragen darf oder nicht. Das referieren muss er zwar noch etwas üben, aber seine Strafaufgabe hat er somit erfüllt.
Es folgte das Rezitieren von Songtexten. Hannah L., Marc, Steffen, Marvin, Julian und Julian N. Sie mussten ihre „Lieblingssongs „ ‚Deine Freundin‘ (SDP), ‚Hayvan‘ (KC Rebel) und ‚Von Salat schrumpft der Bizeps‘ (Kollegah) rezitieren und haben dieses sogar ganz klug klingen lassen.

Damit war unser Abendprogramm auch schon zu Ende und jeder durfte das machen, was er wollte. Einige gingen mal früh schlafen um die Krankheitswelle zu überleben, andere blieben noch eine Weile am Tresen.

Trotz des ins Wasser gefallenen Segelns war der Tag doch sehr schön und wir wollen noch einmal allen danken, die sich so engagiert haben, dass der Tag trotzdem ein super Tag wurde.

Sonntag 26.07.2015

Hurra, es ist Sonntag, eine Stunde länger schlafen! Nachdem Hohen Friesischem Seegericht brauchte der eine oder andere diese eine Stunde doch ziemlich sehr. Pünktlich um 8 Uhr ging also die WeckCD eine Stunde später an den Start als sonst. Mehr oder weniger fit saßen alle am Frühstückstisch.

Nachdem alle Dienste (Haus- und Küchendienst) erledigt worden waren, sammelten wir uns um 11 Uhr, um gemeinsam Kurs auf die Osterinsel zu nehmen. Dort am nördlichen Ufer legten wir an, um gemeinsam den Gottesdienst abzuhalten. Boom und Paddel wurden zu einem Kreuz umfunktioniert, sodass der Gottesdienst mit Liedern und Gebeten gut friesisch und christlich stattfinden konnte.

Als der Gottesdienst sich dem Ende neigte, erblickten wir, nicht ganz ohne mulmiges Gefühl, dunkle Gewitterwolken und eine kleine Windhose. Also haben sich alle schnell klar gemacht zum Setzen des zweiten Reffs, was bedeutet, dass man die Segelfläche verkleinert, und alle zogen ihre Rettungswesten an. Doch bereits unterwegs konnte man merken, dass die Gewitterfront an uns vorbei ziehen würde. Nachdem alle sicher im Hafen angekommen waren, gab es eine kleine Pipi, Hunger, Durst Pause. Wetterfrosch gab an, dass es sich auf jeden Fall nochmal lohnte rauszufahren. So fuhren einige zum Gaastmeer andere segelten frei und übten verschiedene Manöver. Besonders beliebt war das „Man over board“ Manöver, kurz MOB. Geübt haben wir es jedoch nicht mit einem „man“ (bzw. Mensch), sondern ein Fender wurde umfunktioniert, der dann mehrere Male gerettet werden musste. Gegen 18 Uhr fanden sich alle mehr oder weniger trocken wieder im Camp ein. Während einige dem heftigen Regenguss entgangen sind, sind andere unter Regen in die eine oder andere Windböe geraten. Letztlich sind jedoch alle sicher und ohne Probleme im Camp wieder angekommen. Hier wurde auch direkt die Dusche aufgesucht, da für 19:30 Uhr zum Essen unsere Vermieterin Marie eingeladen worden war.

Bis zum Essen jedoch wurde super gut gelaunt das eine oder andere Liedchen, wie etwa „lemon tree“, geträllert. Einigen stieg die gute Laune sogar etwas zu Kopf, sodass Sebastian und Greiser einem „Burger-Angriff“ zum Opfer wurden. So passierte es, dass plötzlich 8 Leute kreuz und quer übereinander auf dem Sofa hingen. Ganz unten irgendwo versteckt, lagen Sebastian und Greiser. Aber nun war die Zeit reif und es gab Essen. Das fabelhafte Küchenteam hatte delikate Rouladen mit Rotkohl und Spätzle gezaubert, die von 10 reizenden Servicekräften an die Tische gebracht wurden. Zum Nachtisch gab es Crepé verziert mit einer Kugel Schokoladeneis überzogen mit einem Schuss Orangensafransoße. Pappsatt waren alle sehr zufrieden und die Küche bekam eine Applausrakete sowie ein Ständchen gesungen. Auch Marie schien es sehr geschmeckt zu haben, sie erkundigte sich nach den „Rezeptüren“.

Erstaunlicherweise verschwanden an diesem Abend alle sehr schnell in die Kojen, sodass der Tresen fast leer blieb. Auch die verzweifelten Versuche durch einige Runden „Schocken“, ein Würfel-Trinkspiel, Leute anzulocken, schlugen fehl, sodass der Tresen bereits um 01:30 Uhr geschlossen wurde. Der Grund waren zu wenige Gäste gewesen. Was für ein Skandal! Man munkelt, dass die Kombination von Bergfest und dem Hohen Friesischen Seegericht in zwei Tagen direkt hintereinander dem einen oder anderen nicht bekommen war. Aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor dem Sturm und am folgenden Tag platzt der Tresen wieder vor Besuchern?!

Blogbericht von Samstag dem 25.7.

Nachdem am Freitag beim Bergfest bis spät in die Nacht gefeiert wurde war am Samstag erst einmal Ausruhen angesagt. Das Wetter an diesem Tag passte auch zu diesem Vorsatz, da die 7-9 und bei Böen sogar 10 Windstärken nicht gerade zum Segeln, geschweige denn zum Rausgehen geeignet waren.

Aus diesem Grund wurde nach dem Frühstück, welches erstaunlich still von Statten ging (ob aus Schlafmangel oder anderen Gründen sei hierbei mal offen gelassen) erst einmal entspannt. Für die einen hieß dies den verpassten Schlaf nachzuholen und für die anderen den Vormittag mit Gesellschaftsspielen zu füllen.

Am frühen Nachmittag erreichte der Sturm draußen seinen Höhepunkt und erzeugte auf Fluessen ungeahnte Wellen und riss Äste von den Bäumen, bis die Straßen von Elahuizen mit grünen Blättern gepflastert waren. Drinnen wurden dann die Segelfreizeit T-Shirts gestaltet, die als Andenken an die Segelfreizeit dienen sollen.

Gegen 18:00 gab es dann das Abendessen, welches dieses Mal von Stefan und seinem Küchenteam zubereitet wurde. Es gab sein berühmtes Hühnerfrikassee und dazu als Vorspeise eine wärmende Hühnerbrühe.

Gegen Abend war es dann endlich so weit: Das lang ersehnte Seegericht tagte um sich den ihnen zugetragenen Fällen zuzuwenden. Das Gericht bestand dieses Mal aus Oberrichterin Natascha, Hilfsrichter Stefan, Staatsanwalt Thilo, dem Delphin Tunte und den Gerichtsdienern Greiser, Daniel und Nilz.

Die Fälle waren eine in Verruf-bringende Aufschrift auf der Tür des Mädchenzimmers, ein vergessener Seesack einer Kapitänin, die Ruhestörung durch provozierende Musik, das Tragen einer Kopfbedeckung zu Tische, ein schwerer Verstoß gegen das Waffenschutzgesetz, ein Plagiat eines Meisterwerkes vom Dichter Marc formuliert 2013 an die hübsche Laura, eine Selbst-Denunzierung eines Küchenteammitglieds, das Besetzen eines fremden Bettes mit folgender posttraumatischer Störung der Beteiligten und eine Zwangsdusche, die noch am selben Abend mit einer Hafenwasserdusche bestraft wurde.

Den weiteren Verlauf des Abends konnte sich nun jeder selbst aussuchen, auch wenn nach der langen Gerichtssitzung nicht mehr viel Zeit blieb.
 

Blogbericht von Freitag, 24.07.2015

Es ist soweit, wir haben die Hälfte unserer Zeit geschafft, zum Leid aller. Heute ist Bergfest gewesen, wir haben gemeinsam gelacht, gesungen, getanzt und getrunken. Für diejenigen, die nicht wissen, was das Bergfest ist: Es ist der Tag, an dem man die Spitze der Freizeit erreicht hat und es bis zum Abreisetag nun nur noch „bergab“ geht.

Wie jedes Jahr fand wieder der Skutje-Sail statt. Aus 14 Friesischen Städten fuhren Familien mit. Zu diesem Anlass fuhren wir raus und ankerten am Rand der Regattastrecke. Dort verbrachten wir vier Stunden in denen manche sich mit Spannung die Regatta ansahen oder andere einfach die Zeit mit Gesprächen verbrachten. Auch für unser Wohl wurde gesorgt, zwischendurch kam mehrfach ein Boot mit Snacks vorbei. Nachdem der Sieger der Regatta die Ziellinie überquerte wurde uns freigestellt, ob wir noch ein Rändchen segeln oder direkt in unseren Heimathafen fahren wollten.

Am Abend zauberten unsere Küchenpiraten uns Linsensuppe in zwei verschiedenen Varianten.

Nach dem gemeinsamen Essen sollten wir uns nach dem Motto „ugly clothing“ einkleiden und kämpften bei der Frisenolympiade in 5 Gruppen in verschiedenen Disziplinen um den Sieg:
Unsere erste Disziplin war Bierdosen halten wo sich 5 tapfere Kerle wagemutig opferten und ihre Armmuskulatur in Beweis stellten. In der zweiten Disziplin sollten wir als Team ein Mitglied in einen speziellen Friesenoutfit kleiden. Wie blieb uns überlassen.
Für die dritte Disziplin opferten sich wieder 5 mutige Mannsbilder die, die Feinheit ihrer Geschmacksnerven beweisen mussten.
In der vieren Disziplin sollen wir ein Gedicht schreiben, ohne Vorlagen. Was dort entstand, war ziemlich amüsant.
Und in der letzten Disziplin sollten wir 10 verschiedene Sachen zusammensammeln, normale, sowie auch etwas unnormalere.

Als Belohnung gab es am Ende der Spiele für alle ein Eis.

23.07.15 – 6. Segeltag

Der 6. Segeltag fing ganz entspannt an. Nach einem gut nährenden Frühstück ging es mit etwas Theorie los. Was ist eigentlich eine Q-Wende zum Bespiel? Und wieso sollte man eigentlich keine Halse fahren? Wichtige, grundlegende Sachen fürs Segeln halt.
Nach der kurzen und knackigen Theorieeinheit fuhren wir los nach Heeg, einmal rüber auf die andere Seite des Fluessen. Im Gegensatz zu den anderen Tagen mit ein bisschen weniger Wind, aber dennoch zügig.

In Heeg konnte dann der Hunger mit dem typischen Patat special gestillt werden. Obwohl es eine kurze Trauerphase über den Verlust der allseits bekannten und geliebten Pommesbude gab. Aber da Heeg ja nicht so groß ist, war die nächste Pommesbude nicht weit entfernt und die Trauer schnell vergessen.

Und dann die große Überraschung: da morgen das alljährliche Skutje-sailing stattfindet, bekamen wir die Möglichkeit auf einem ähnlichem Boot mit zu fahren. Zwar kein Skutje, aber eine Pram. Pram wird auch Bauernboot genannt, weil es eigentlich für die Landwirtschaft genutzt wird. Früher wurden auf Prams Kühe, Heu und andere Sachen über die Flüsse und Kanäle transportiert.
Doch auf so einen Pram passen nur 12 Menschen, deshalb mussten irgendwie Gruppen gebildet werden. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte, weil es einige Rechenschwierigkeiten gab. Aber auch dies wurde mit friesischer Gelassenheit gemeistert und wir fuhren in kleinen Gruppen von Heeg los. Die Fahrt auf der Pram wurde in 4 Gruppen aufgeteilt und die letzten kamen um 20 Uhr wieder in Elahuizen an. Alle waren total begeistert. Obwohl es so ein schweres Boot ist, fährt es sehr rasant. Alle an Bord waren gefordert, eine Person an die Pinne, zwei Personen an die Fock und zwei an die Seitenschwerter. Und schon fährt das Boot – gar nicht so viel anders als einen Polyfalken zu steuern.

Der Bootsführer Ecke erzählte uns später in voller Runde dann die Geschichte über Elahuizen und das Skutje-sailing. Wusstet ihr, dass das heutige Elahuizen gar nicht das echte Elahuizen ist??? Das echte Elahuizen ist im 18. Jahrhundert durch einen Sturm untergegangen, dort ist heute ein Untief. Alle Straßen hier in Elahuizen und Umgebung waren ursprünglich natürlich Kanäle. Daher kann man nun sagen, dass die Bauern ihre Höfe nicht extra an der Straße , sondern am Wasser gebaut haben. Deshalb brauchte man die Prams als LKWs fürs Wasser.

Ecke erzählte uns dass das Skutje-sailing aus der Langweile von Bauern im Sommer entstanden ist. In den Sommermonaten gab es wenig zu tun auf den Höfen, deshalb wurden die Rivalitäten zwischen den Bauern in einer Regatta auf dem Wasser ausgetragen. Diese Tradition zieht sich bis heute durch und findet jedes Jahr statt und endet immer in einem großen Fest.

Weil das der Abend vor unserem Bergfest war, wurde der Abend sehr ruhig und kurz, um die Kräfte für den nächsten Abend zu sparen. Wir sind alle schon sehr gespannt und neues gibt es morgen. 

Tagesbericht von Mittwoch, 22.07.2015

Der Tag begann mit einem Fehlstart. Um 7:09 Uhr hatte das Meer immer noch nicht angefangen zu rauschen, weil irgendjemand - ob vorsätzlich oder fahrlässig bleibt offen - die Weck-CD manipuliert hatte. Emma die Ente, Numb und Sail blieben auf der Strecke, was im Aufsteh- und Duschrhythmus für reichlich Verwirrung sorgte. Erstaunlicherweise erschienen dennoch alle pünktlich zum Frühstück.

Danach besorgte unser hochverehrter Hafenmeister Stefan neues Benzin für die Außenborder, was bei dem „Segel“stil einiger Captains auch bereits dringend erforderlich war.

Heute führten uns (diesmal alle, inklusive der 1 ½ - 7jährigen unter uns) die Winde nach Sloten, dem „Badeparadies“ von Friesland. Bei der Fahrt mitten durch die hübsche kleine Stadt stellten wir zu unserem Bedauern fest, dass die „Burg Hardt“ leider nicht mehr existiert. Katrin und Nilz waren erschüttert ob des Verlusts ihres Herrschaftssitzes. Nach dem Genuss diverser frittierter Spezialitäten ging es zurück zu den Booten. Es scheint langsam Tradition zu werden, dass der ein oder andere dort ein wohltuendes Schlammbad nimmt, denn von „Wasser“ kann in diesem Hafenbecken nun wirklich keine Rede mehr sein. Janis folgte der Devise „Atemlos in den Schlick“ und musste gerettet werden. Aktuell wird noch diskutiert, ob Julians Bad als Taufe angesehen wird oder nicht. Einige wurden den Sloten-Schlamm durch Achterleinenschwimmen auf dem Rückweg wieder los.

Ein weiteres Highlight des Tages war mal wieder das vorzügliche Mahl unserer Küchenpiraten. Zu unserer großen Freude gab es –traditionell- Pfefferpotthast (und für die Vegetarier Christinas legendären Rote-Beete-Salat und Gemüsepfanne).

Abends erklärten uns Tim und Timo, was beim Wenden und Kreuzen alles zu beachten ist, während einige weniger Motivierte die Billardkugeln einer neuen Bestimmung zuführten und damit Boccia spielten.

Am Ende dieses ereignisreichen Tages überlegen wir uns jetzt, ob wir uns der Erschöpfung geschlagen geben oder doch noch das ein oder andere Getränk zu uns nehmen.

Blogbericht von Dienstag den 21. Juli

Nach einem ordentlichen Frühstück und einer kurzen Ansprache ging es mit gepackten Lunchpaketen um 10 Uhr rauf aufs Wasser wo es mit 4 bis 6 Windstärken bei Böen raus aufs Wasser ging. Der Tag versprach mit warmen bis fast schon heißen Temperaturen und viel Sonne einen sehr schönen Segeltag. Die Kapitäne beschlossen in ihrer morgendlichen Absprache nach Koudum zu segeln, was auch allgemeinen Anklang zu findenhaben schien. Nach einer zuerst schön schaukeligen Hinfahrt mit einer etwas stärkeren Krängung der Poly-Falken über das Heeger Meer und Fluessen ging es durch die Kanäle Kruisenvaart und die Koudumer Vaart entspannt nach Koudum.

Dort war dank der Sonne eine Erfrischung sehr willkommen (oder auch eine Patat Spezial in der örtlichen Fisch/Pommesbude): ein alkoholisches Erfrischungsgetränk für die über 18-Jährigen durfte dabei natürlich auch nicht fehlen! Koudum lud an diesem Tag auch zum kleinen Einkaufsbummel ein, da die Bewohner an diesem Tag einen Flohmarkt veranstalteten, wo allerlei Krimskrams angeboten wurde.

Zurück ging es dann gemütlich mit der Fock wieder durch die Koudumer Vaart und über die Zwaarte Woude zurück zu den altbekannten Seen. Dabei konnte man sich schön auf dem Vorschiff von der Sonne braten lassen oder im Schiff nach einem Stückchen Schatten suchen, falls man die Sonnencreme mal wieder in Elahuizen vergessen hatte.

Nach diesem sonnigen Segeltag freuten sich alle auf das von den Küchenpiraten angekündigte Grillen, wo es Fleisch, Würstchen, Kartoffeln und vieles mehr für die hungrigen Mannschaften gab. Es schmeckte natürlich alles hervorragend.
Den Abend ließen dann die einen draußen in der Abendsonne oder am Tresen ausklingen, während andere lieber ein kleines Schläfchen hielten, um Fit für ein weiteres Getränk zu sein, oder schon direkt bis zum nächsten Tag einzuschlafen.

Montag der 20.07.2015

Gegen 10.20 Uhr, starteten wir bei einem angenehmen Südwind in Richtung Stavoren.
Mit der Aussicht auf ein leckeres Krabbenbrötchen war ein Boot so hibbelig, das es direkt in ein Untief fuhr und dort eine Weile stecken blieb. Die anderen hatten genug Geduld und umfuhren dieses angekündigte Untief. Wir mussten kreuzen, was allerdings kein Problem für uns darstellte.

Angekommen in Stavoren begann der Ansturm auf die Fischbude. Von dort aus machten einige einen Spaziergang am Deich entlang und betrachteten das wunderschöne Ijsselmeer und genossen die Sonne am Sandstrand. Leider verzog sich die Sonne ein wenig, und das Wetter wurde etwas drückend mit ein wenig Nieselregen. Mit angenehmen Vorwind ging es „zügig“ dümpelnd zurück Richtung Elahuizen. Dort fuhren einige noch ein paar Manöver, da zum Glück der Wind auffrischte. 

Nach einem langen Segeltag freuten sich alle auf das leckere Essen. Spaghetti Bolognese. Einigen bekommt das Essen nicht so gut… Sie haben das Gefühl sie sind schwanger…
Ein paar von uns nutzen den Wind nach dem Essen noch einmal und fuhren raus. Der Wind frischte etwas mehr auf, sodass gerefft werden musste.

Abends wurde dann noch eine unglaubliche Runde Jenga gespielt. Der Turm war noch nie zuvor so hoch und instabil …

Blogbericht von Sonntag den 19. Juli


Heute war unser zweiter Tag. Wie es bei uns an einem Sonntag so ist haben wir gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert; allerdings nicht wie üblich in einer Kirche sondern auf dem Wasser. Eins unserer Zehn Boote legte an und die anderen hingen sich hinten dran.

Pünktlich zum Gottesdienst änderte sich das Wetter und der Himmel klarte auf. Nach unserem Gottesdienst fuhren wir nach Woudsend; auf der Hinfahrt hatten wir Windstärke 3. Nach unserem Aufenthalt herrschte auf dem Heegermeer ein rauer Wind in Form von Windstärke 4-5 und in Böen sogar 6.

Diese Windstärken sind nicht jedermanns Sache… Unser Pfarrer beschloss kurzerhand seekrank zu werden und sah, um ehrlich zu sein, auch nicht mehr besonders gut aus, als er wieder im Elahuizener Hafen ankam. Ein Paar der anderen hingegen hatten sehr viel Spaß mit den Wellen und dem Spritzwasser und vor allem mit der starken Krängung.

Zum Abendessen zauberten uns die Küchenpiraten einen besonders leckeren Heringsstip mit Pellkartoffeln. Für die Vegetarier unter uns gab es Pellkartoffeln mit Kräuterquak.

S,M,T 

Samstag, der 18. Juli

Nachdem die WeckCD alle mit einer überraschend lauten Lautstärke senkrecht in den Betten hat stehen lassen,  egings zum leckeren Frühstück. Anschließend verkündete der STL, dass worauf alle gewartet hatte:  erstmal segeln nur die Kapitän und Vizen und der Rest bleibt im Camp.

Anschließend ging vor Elahuizen die eine oder andere Boje über Bord, denn es musste sich ja vernünftig eingesegelt werden. Dabei wurde auf höchsten Niveau gefachsimpelt. Doch nach zwei Stunden wurde dann leider schon wieder der Hafen angesteuert und die ersten Anleger konnten getrunken werden.

Um vier Uhr, bei schnuckeligen 22 Grad Celsius und idealem Segelwetter sind wir das erste Mal alle gemeinsam rausgefahren. Unser Ziel war Gastmeer. Nach kurzem Aufenthalt, sind wir wieder aufgebrochen und konnten noch einige Zeit frei Segeln, sodass es die Möglichkeit gab ein paar Manöver zu üben.

Nachdem alle nach und nach eintrudelten zauberten unsere Küchenpiraten uns ein leckeres Abendessen aus Spitzkohl, Kartoffelpü, Erbsen und Bratwurst.

Später am Abend öffnete der Tresen. Da Runde um Runde die Glocke geläutet wurde, musste um 22:38 aus Mangeln an Gläsern diese kurzfristig außer Betrieb genommen werden. Nach dem zungenlösenden Genuss des ein oder anderen kühlen Blonden wurden neue Äste des Burghardt’schen Familienstammbaums entdeckt und ausgiebig begossen (Zitat aus dem Tresenbuch: „Nilz und Katrin sind mit Aaron verwandt & Marc deshalb auch! d.h. Steffen also auch -+ Judith!“). Zusammenfassung des gestrigen Abends: BIER! 

Freitag, 17. Juli

So liebe Freunde, heute am 17.7.2015 brachen 56 mutige Seglerinnen und Segler ins wunderschöne Elahuizen auf. Am Hildegard-Maas-Haus wartete schon der Bus mit unserem Busfahrer Easy auf uns. Wir verstauten unser Gepäck und fuhren um kurz vor zwölf los. Sobald das erste Ortsausgangsschild (Schüren nach 100 Metern) endlich erreicht worden war, wurden die ersten Dosen gekillt. Auf der Fahrt bestand eine strenge Anschnallpflicht, doch wichtige Personen in Verantwortung waren tiefenentspannt: „die Polizisten können schließlich nicht während der Fahrt in den Bus gucken“. Leider sieht dies in Holland anders aus, denn da haben die Polizisten überall ihre Augen und gucken sogar mit Kameras.

Nach zwei verpassten Ausfahrten zur der ersehnten Raststätte, wurden die Bedürfnisse immer dringender und als wir endlich anhielten schafften es einige nur bis zum nächsten Busch. Nach einer 45 minütigen Pause und einer weiteren sehr ohrenbetäubenden und amüsanten Fahrt, erreichten wir endlich unser Ziel. Nun folgte das Auspacken des Gepäcks durch einen geregelten Koffergang und die Zimmer wurden bezogen.

Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase trafen wir uns zur ersten Besprechung, worauf um halb acht das Essen folgte. Zum Essen zauberten unsere treuen Küchenpiraten ein sehr leckeres Chili con Carne. Als Abendprogramm organisierten Katrin und Pia draußen Kennlernspiele für uns. Nun lassen wir den Abend noch entspannt an unserer altbekannten Theke ausklingen.

 

 


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