Evangelische Kirchengemeinde Schüren in Dortmund
Zwergengruppe ...

Schneewittchen und die Zwergengruppen oder: Auch das schönste Märchen geht einmal zu Ende

Es war einmal … - So fangen meistens Märchen an. Es war einmal in Schüren, wo es viel zu wenige Kindergartenplätze gab.

Manche Zwerge kamen in diesen Zeiten fast direkt von der Krabbelgruppe, für die sie eigentlich schon viel zu groß waren, in die Grundschule. Das war für die Zwerge nicht gut. Und so entstand aus einer Krabbelgruppe die erste Zwergengruppe in unserer Gemeinde.Schneewittchen traf sich mit ihren Zwergen im Gemeindezentrum an der Schürener Straße. Schon bald waren es mehr Zwerge, als dass ein Schneewittchen sie hüten konnte.

Aus einer Gruppe wurden bald drei Gruppen mit insgesamt etwa 45 Zwergen, die sich an allen Vormittagen und an einem Nachmittag in der Woche jeweils für drei Stunden zum Spielen, Singen, Basteln und Toben trafen.Feste wurden gefeiert und für den Erhalt des Spielplatzes an der Niergartenstraße gekämpft.

Weit mehr als 20 Jahre dieser wunderbaren Zeit sind nun ins Land gegangen. Es gab nach und nach weniger Zwerge, es entstanden neue Kindergartenplätze und entwickelten sich neue Betreuungsformen. So hatte das eine Schneewittchen, das noch übrig blieb, am Ende nicht mehr genug Zwerge für ihre Gruppe.

Frau Martina Ferdinand beendete deshalb ihren so segensreichen Dienst an so vielen Kindern und Familien zu den Sommerferien dieses Jahres. Mehr als 16 Jahre lang hat sie diesen Dienst an Generationen von Kindern mit Herzblut, Liebe und Zuverlässigkeit, mit Treue und Tatkraft gern getan. Aus ihren ersten Zwergen sind mittlerweile bereits erwachsene Menschen geworden, die sich sehr wahrscheinlich noch immer sehr gerne an die schöne Zeit als Zwerge zurückerinnern. 

Frau Ferdinand kann stolz sein auf das, was sie in den vielen Jahren geleistet hat. Als Kirchengemeinde danken wir ihr von ganzem Herzen für ihre ausgesprochen vertrauensvolle Mitarbeit. Zusammen mit den vielen anderen Schneewittchen hat sie in den vielen Jahren ein Stück Gemeindegeschichte mitgestaltet. Sie ist aber stets ein bescheidenes Schneewittchen geblieben, das nie gern im Rampenlicht  oder auf der großen Bühne stand. Sie hat deshalb auch darum gebeten, nicht in einem großen Rahmen verabschiedet zu werden. 

Ihren Wunsch respektieren wir, aber dennoch gebührt ihr, wie wir meinen, ein großer Dank besonders derer, die durch ihre Zwergenschule gegangen sind.

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