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Segelfreizeit 2013
Auf der Sitzung am 23.11.11 hat das Presbyterium beschlossen,
die Anzahlung für die Segelfreizeit 2013 in Elahuizen zeitnah anzuweisen.
Somit haben wir wieder einen Fuß in der Tür und das Camp
für die 4. und 5. Sommerferienwoche 2013 reserviert.
Handbreit!
Frank Lumpe
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Elahuizen Blog, 29.08.11
Aktueller Artikel im Regionalteil Dortmund / Lünen der Ausgabe 35 / 2011

Mit freundlicher Genehmigung der Chefredaktion von UK, UNSERE KIRCHE, Bielefeld
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Elahuizen Blog, 25.08.11
+++ EILMELDUNG +++
4 Kandidaten der Segelfreizeit haben heute die Praxisprüfung für den Verbandssegelschein CVJM-A der Zeilschool "De Wijde Tocht" erfolgreich bestanden. Im Bild vo.: Carina, Tim, Alena u. Helen, hi.: Thilo Frebel u. Frank Lumpe (beide Segeltechnische Leitung). Wir gratulieren und wünschen Mast- und Schotbruch! |
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Elahuizen Blog, 24.08.11
Glaube nie dem Wettermann, denn er lügt!!!!! Versprochen war Windstärke 2 bis 3, Realität … schnarch ... öhhhh ... nulll ... Voller Hoffnung machten wir uns mit voller Betakelung auf den Weg Richtung Gaastmeer. Der Weg war lang und lud zu einigen Freizeitvergnügungen ein. Ein Kapitän testete den Spritzschutz seiner Rettungsweste in den reißenden Wogen, ein Leichtmatrose landete durch Bösartigkeit des Steuermanns ebenfalls im Wasser. Ein gutes Samariterschiff machte dem lustigen Treiben ein Ende und der doch nicht so ganz böse Steuermann schleppte Boote an der langen Leine in den schützenden Hafen.
In Gaastmeer angekommen schützten sich die Kapitäne vor dem Regen im Café, die Mannschafften zogen marodierend zur Pommesbude. Eineinhalb Stunden Pause. Meuterei einmal andersherum, die Mannschaften wollten wieder aufs Boot. Die Kapitäne ließen sich Zeit. Sie saßen ja auch im Trockenen und hatten den hinterhältigen Plan, für die Rückfahrt den Starkregen abzuwarten.
Der Plan ging so was von auf. Das Auslaufen aus Gaastmeer war der Härtetest für alle Ölhosen, es trennte sich die Spreu vom Weizen und manches Hochpreisprodukt erwies sich als löcherig und schwach. Gruselstunde! Grau in Grau gingen Himmel und Erde ineinander über. Nur Nebelschwaden trennten das Reich der Toten von den Lebenden. In der Mitte des Fluessen: Geisterboote, unbemannt hingen sie an der Ankerkette und folgten der unterirdischen Strömung des Gewässers.
Aus Angst warf ein Bootsquartett den Motor an und flüchtete in den Hafen. Echte Seeleute ohne Furcht und Tadel setzten die Segel, vertrauten der ersten aufkommenden Brise und kamen sogar noch vor den Angsthasen im Hafen an.
Der aufkommende Wind verschaffte den A-Scheinern eine letzte Prüfungsvorbereitung. Strömender Regen verbreitete echte Vor-Prüfungs-Atmosphäre – knallhart! Die Blogschreiber wünschen den A-Scheinern für die Prüfung viel Erfolg und alles erdenklich Gute! … und … immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! |
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Elahuizen Blog , 23.08.11
Endspurt!
Drei Tage vor Abreise muss nochmal neu organisiert werden. Unser Mannschaften- und Kapitäne-Plan, also wer wann auf wessen Boot ist, war vollendet und jede Mannschaft befand sich bereits einmal auf jedem Boot. Nun wurde neu „gemischt“. Nachdem die Teams sich gefunden hatten und unser segelteschnischer Leiter mit den A-Scheinern zum Üben rausfuhren, ging es um ca. 11 Uhr los. Meistgewähltes Ziel: Heeg. Jedoch war das Ziel nicht festgelegt sondern Kapitäne und Teams konnten das unter sich ausmachen.
Das Wetter war durchaus wechselhaft, was in diesem Fall bedeutete, dass von Flaute bis hin zu Sturm (also Reff!) alles dabei war. Bei den A-Scheinern lief es folgender Maßen ab:
Nach einer „Slow-Motion-Übungseinheit“ (und bei wenig Wind ist manch ein Manöver schwieriger als bei viel!) dachte sich der Wind, er wolle spontan einfach mal um 5 Windstärken steigen… Unser derzeitiger Standpunkt zeichnete sich als dafür eher ungünstig aus. Es bedeutete, dass man auf einmal mit 7 Knoten durch den Hafen brettern und dabei FAST zwei Boote rammen konnte. Deren Besitzer waren eher unerfreut und unsere Übungseinheit in Anlegen wurde beendet. Weitere Gründe dafür waren Blitz, Donner und Starkregen.
Später am Abend kam es für alle Segelfreizeitler zu der allsegelfreizeitlichen Tagung des „Hohen Friesischen Seegerichts“. Die Fälle waren wie immer äußert kompliziert und durchaus ernst zu nehmen
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Unser hoher Richter war genauso wie der Staatsanwalt und der Beisitzer unbestechlich und gerecht. Man sah ihm immer an, wie schwer ihm vor allem die „nassen“ Urteile über die Lippen gingen und mit was für einer Ernsthaftigkeit er jeden Fall behandelte! Mehr als die Hälfte aller Angeklagten wurden fair und angemessen bestraft… Mit anderen Worten: Sie wurden nass und dreckig (Hafenbecken olé!).
Die Höchststrafe war wie immer äußerst fantasievoll bemessen, was zur Belustigung Aller führte. Denn nicht nur in das Hafenbecken kann man super reinspringen, sondern auch der gegenüberliegende Entwässerungsgraben eignete sich dafür. Das mit Entengrütze bedeckte „Gewässer“ hielt unser Richter für nicht ausreichend ekelig. Die Küche lieferte eine Woche alte Fischköpfe, die bei der Herstellung von Heringsstipp übrig geblieben waren. Mhhh lecker!!!
Es wurde gelacht und sich weggedreht, doch die Angeklagten ließen sich nicht abschrecken, sondern sprangen beherzt in ihr Bad.
Trotz des freien, eher ruhigen Segelns stellte sich der Tag also doch noch als sehr ereignisreich heraus – keine Sorge, alle waren duschen! |
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Elahuizen Blog, 22.08.11
Morgens, wie immer früh raus. Wir werden jeden Morgen frischer! Unser Ziel war Joure. Ein kleiner hübscher Ort, eine Tagesreise entfernt. Soll heißen: Wir hatten die Wahl – entweder Nachtfahrt oder Übernachtung. Wir wählten die Nachtfahrt. Vor der Nacht war aber noch ein langer Tag. Der Wind wechselte zwischen Vorwind und Raumwind bei einer gefühlten Windstärke von 0,5.
Diese träge Stimmung machte einige Freizeitteilnehmer etwas übermütig. Apfelessen alleine ist langweilig. Was man zu sich nehmen wollte war ein Kunstwerk, mit japanischer Schwertkunst filigran geschnitzt. Kunst bis der Arzt kommt. Zack, Bumm, Aua!!! Unser Sanitäter nach der fachgerechten Versorgung der Wunde: Alles wunderbar, aber jetzt musst Du ins Krankenhaus … Wir haben japanische Schwertkünstler auch schon mit mehr Farbe im Gesicht gesehen als in diesem Augenblick. Ein Kompliment: Unser Test des niederländischen Gesundheitssystems erbrachte gute Noten vor allen in den Kategorien Nähen ohne Betäubung und Inpersonifikation von bekannten Figuren aus Film und Fernsehen: Die Sprechstundenhilfe spielt sonst im Tatort, die Ärztin war aus dem CSI Team herübergejettet.
Danach konnte auch der Verletzte endlich in die Stadt, um an unserem ausgedehnten Testprogramm für Pommesbuden und Eiscafés teilzunehmen. Joure erhält im Ranking fünf von fünf Sternen (der Verletzte fühlte aus lauter Erleichterung eher sechs von fünf).
Kaum eine halbe Stunde später gab es dann auch schon Abendbrot. Lecker, aber hart vom Timing. Nur unsere A-Scheinerinnen hatten wirklich Hunger. Sie sollten ein wenig Boomen üben, verfielen dann aber dem Wettbewerbstrieb und lieferten sich eine Boom-Regatta auf mindestens drei Kilometern. Als besondere Erschwernis stritten sie den ganzen Weg über über die Spielregeln …
Super Atmosphäre: einsame Insel, wilde, blutrünstige Tiere und Pflanzen (Brennnesseln, Ameisen und Kellerasseln, nicht zu vergessen die 3,78 Millionen Mücken. Gott sei Dank werden wir von den Küchenpiraten kulinarisch versorgt. Die Lieferung per Boot klappte reibungslos. Besondere Attraktion: Der Wind trieb den Duft des Gulaschs schon Minuten vor der Ankunft ans Land. Ein dreifaches Ahoi an die Küche!
Mehr Essen, mehr Tiefgang! Ein schwacher Wind machte den Heimweg dazu noch extra lang und stellte unsere Geduld auf die Probe. In Heeg war es dann endgültig dunkel. Die Toplichter wurden gesetzt, es schlug die Stunde der Navigatoren. Der Sinn des Dauerbetriebs von Taschenlampen zur Identifikation von kilometerweit entfernten Zielen war, vorsichtig gesagt, umstritten. Das Pfadfinderboot brauchte drei Anläufe, um den Hafen zu finden. Der Rest der Flottille konnte bequem folgen. Im Hafen brannte ein wärmendes Feuer, welches die Frostbeulen wärmte und alle anderen gut durchräucherte. Mehr als genug für einen Tag. – Wir sagen gute Nacht! |
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Elahuizenblog, 21.08.11
Heute Theorie einmal anders: Halsen, Schiften, Wenden auf dem Parkplatz, die Kurse mit Kreide auf den Boden gemalt, bei der Q-Wende applaudierten die Kühe.
Wir hatten nicht vergessen, dass Sonntag war: Deshalb fuhren wir auf die Osterinsel zum Open Air Gottesdienst. Ein Kreuz aus Boom und Paddel, Glocke und Kirchenfahne stand in der Mitte, die Freizeitteilnehmer saßen in respektvollem Abstand, der Pastor musste Nähe suchen.
Nach dem Gottesdienst eine Insel weiter. Auf dem Programm standen die traditionellen Friesenspiele: Mannschaftsspiele wie bei der Wasserolympiade mit alten Disziplinen wie Schwammschießen, Dreibeinfußball, Lenzkellenkrabbeln und den ultimativen Ausrüstungstest (Der Rekord lag bei 35 Punkten pro Person. Gezählt werden alle Kleidungsstücke, Segelmontur zählt doppelt. Zählen dauert. Unser Freizeitleiter gibt zu Protokoll: Scheißenwarm und unbeweglich, aber see- und wetterfest!!!) Der Abschluss das gute, alte Limboom. Einer der „Senioren“ hat besonders geglänzt, indem er elegant unter dem Baum durchtänzelte und dabei die meisten Jüngeren in den Schatten stellte. Die Ergebnisse werden in einem komplizierten Verfahren ausgerechnet und lagen bei Redaktionsschluss leider noch nicht vor. Es wurden heiße Preise versprochen.
Am Abend luden wir unsere Gastgeberin zum Galadiner. Das Essen wurde am Tisch serviert. Ein Serviceteam bestehend aus zehn Personen im kleinen Schwarzen und mit weißem Shirt bedienten alle Anwesenden und versuchten, den Gästen die Wünsche von den Lippen abzulesen. Perfekt geschult machten sie ihre Sache großartig, nichts, aber auch gar nichts ging in die Brüche. Stimmungsvoll untermalt mit Pianolivemusik entstand eine einzigartige Atmosphäre. Gereicht wurde Pferfferpotthast, mit Kartoffeln, Essiggurken und Salat. Der Nachtisch: Crêpes mit selbstgemachtem Nougateis. Eine Gesamtkomposition: Lecker!!!! Wir hatten den deutlichen Eindruck: unserem Ehrengast hat der Abend gut gefallen.
Den Restabend verbringt die ganze Bande nun am Tresen. Da gehen wir jetzt auch hin. |
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Elahuizen Blog, 20.08.11
Ein Vierer Wind ersetzt drei Stunden Schlaf ?
Überprüfung einer Hypothese
11:25 der Start der heutigen Tour wird durch einige Ablegemanöver besonders interessant.
Besonders hervor zu heben sei der Skipper einer roten Fox, der mit gesetztem Großsegel unter Motor rückwärts gegen den Wind den Hafen verlässt.
 11:39 Kurs 70 Grad, mit 5,2 kn steuert die SJ (Segeljolle) “Boje “ durch das samstägliche Heeger Meer. Um uns herum tummeln sich jede Menge Wochenendsegler.
An Bord herrscht noch leichte Katerstimmung nach dem gestrigen Bergfest.
12:23 Segeln durch den Woudsender Rakken, am Watersport Cafe vorbei, auf zum Sloter Meer. Die durchschnittliche Schlaf-Stunden-Zahl (SSZ) liegt bei uns an Bord bei 6,5.
Eine Überprüfung der durchschnittlichen SSZ ergab auf den anderen Booten eine Kennzahl von 5, also 1,5 Std weniger als bei uns.
Dafür ist die Crew etwas verschlafen. Der angekündigte frische vierer Wind entpuppt sich als müder Dreier. Hart am Wind helfen die drei Windstärken und die machmal überschwappenden Wellenspritzer die Crew wachzuhalten.
13:11 Anlegen in Sloten unter Segeln.
13:22 Sloten-City, das erste Haus am Platze, an der zentral gelegenen Brücke lockt mit traditionellen Muschelgerichten – leider nur ein Lockangebot, da Muscheln erst ab 17:00 Uhr serviert werden. Zahlose Segler tappen in die Werbefalle.
Die ermatteten Crews sträken sich mit koffeinhaltigen Aufputschgetränken oder dem Sprung ins kalte Wasser.
15:12 Ablegen (unter Segeln) und Kurs gen Heimat.
15:31 Wind dreht, wie versprochen, auf Süd, schläft allerdings weiter ein.
16:44 Auf verschiedenen Booten wird die Badesaison eröffnet.
18:10 Wahl der Miss Hafenkante inklusive Hafentaufe und Wet-T-Shirt-Contest
18:37 Die Crew der “Bazzinga” zieht ihr Boot schwimmend, auf die Vorleine beissend, in den Hafen.
 18:57 Die Crew der “Boje” versucht die mobile Kommunikations- und Reparatureinheit der Flotte zu versenken. Im hohen Bogen flog der STL-Eimer ins Hafenbecken und richtete sich auf Grund des ausgeklügelten Ballastsystems Ohnmachtsicher auf (also bevor der STL in Ohnmacht fallen konnte).
Der selbstlose Einsatz von zwei Bergungstaucherinnen begrenzte den Schaden auf ein erträgliches Maß.
19:19 den kulinarischen Höhepunkt setzt das Küchenpiratenvertetungsteam (damit die Küchenpiraten auch mal auf Kaperfahrt fahren können) mit einem drei Gänge Menue.
Fazit: Auf Grund von mindestens einer fehlenden Windstärke lässt sich die aufgestellte These nicht wissenschaftlich korrekt verifizieren. Weitere Experimente sind somit zwingend notwendig. |
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Elahuizen Blog, 19.08.11
Wochenende! Die einen kommen, die anderen gehen. Zwei Freizeitteilnehmerinnen verließen uns nach einem rauschenden Abend. Das schuf den nötigen Platz für die Schürener Völkerwanderung zu den friesischen Meeren. Drei Wochenendbesucher!
Zwischenbericht zum Stand der Nutellawette. (Für die Uneingeweihten: das olympische Maß für einen Zweiwochenkurs ist fünf Kilo. Eine Teilnehmerin hat sich dem olympischen Gedanken mit Körper und Seele verschrieben.) Heute müssen wir feststellen: Einsatz in allen Ehren, aber es reicht einfach nicht! Nach dem Frühstück ein kurzer Moment der Panik: Eine Zimmerkontrolle wurde angekündigt. Diese Nachricht war für den männlichen Bevölkerungsanteil ein verheerender Schock!
Der amtliche Seewetterbericht: Windstärke vier, in Böen sogar sechs. Scharf! Das hieß: Ölzeug, Reff und Rettungsweste! Und dann ging‘s raus in die Wogen. Aber trotz aller Widrigkeiten: Fast alle Boote erreichten das Ziel. Frei nach dem Schürener Motto „Ein bisschen Schwund ist immer“ musste eine Mannschaft nach Kuschelkurs mit Gelsenkirchen früher ins Camp. Warum tut man so was?
Am Nachmittag dann: lustiges Manöverfahren. Natürlich ohne Reff und mit Mannschaften ohne Furcht und Tadel. Ein besonders qualifiziertes Crewmitglied warf seine Automatikweste ins Vorschiff. Bei Wasserkontakt: BUMM! – Entwarnung: Beim Abendessen saßen alle wieder trocken am Tisch.
Jedem sein eigenes Freizeitprogramm. Das Beispiel heute: Angeln. Auch das hat seiner Tücken... Noch mal platsch!
Nun fiebern wir alle gespannt dem Bergfest entgegen. Schürener können feiern. Das Redaktionsteam ist froh, dass es nicht über den morgeigen Tag zu berichten hat … |
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Elahuizen Blog, 18.08.11
Die Wettervorhersage war von vornherein nicht rosig. Triste Wolken, grau in grau, hingen den ganzen Tag schwer über dem Fluessen. Die Stimmung beim Frühstück war gedrückt. Das kann aber auch am Vorabend gelegen haben …
Trotz allem, oder gerade wegen dieser Wettervorhersage hieß unser heutiges Ziel Workum. Bei einem schönen Nordostwind schipperten wir entspannt, zwischendurch kam sogar einmal die Sonne raus. Schlitzohrig wie wir sind entschieden wir uns, die Stadt Workum um das Brückengeld zu prellen, indem wir mit gelegtem Mast über die Hinterhofkanäle einfuhren. Ziel: Kindergarten. In Workum hatten wir die Wahl zwischen China und Hering. Da wir von unserer segeltechnischen Leitung ernsthaft vor den asiatischen Köstlichkeiten gewarnt worden waren, entschieden wir uns allesamt für die Fischbude. Der Frittierer (in Holland werden sogar Süßigkeiten frittiert) freute sich über das Geschäft des Tages und vergaß vor lauter Begeisterung bei einigen Menschen zu kassieren (unehrlich währt am längsten). Ein gutes Gewissen ist bekanntlich ein sanftes Ruhekisten und so lag die ganze Bande nach dem Essen in den Booten und schnarchte.
Wir wachten von dicken Regentropfen auf, rödelten uns ein (zogen uns Ölzeug an) und legten ab. Einige von uns hatte der Sandmann jedoch so fest in seinen Händen, dass selbst ein Kapitän erst beim Ablegen wach wurde und leicht irritiert war. Mit Motorunterstützung ging es dann durch den Paradekanal aus Workum heraus. Die Brückenwärter waren beeindruckt und ließen uns umsonst passieren. Auf dem Rückweg wurde die Qualität unseres Ölzeugs trotz entspannten Kurses auf die Probe gestellt. Es unterschied sich klug von Ölhose vergessen.
Als wir den Yntemer-Slot entlangschüsselten konnte man folgendes Phänomen beobachten: Während sämtliche Azubi-Kapitäne vom Wind gedrückt nah an den Spuntwänden entlangschrappten, schlugen die alten Hasen dem Wind ein Schnippchen und fuhren ohne Probleme durch den Kanal.
Mehr oder weniger durchnässt in Elahuizen angekommen, freuten sich alle auf das Abendessen.
Nachtrag aus der Küche:
Er hieß Jakob und kannte bis gestern keinen Heringstipp. Unser Küchenpiratenteam kaufte 80 Heringe und stieß auf Unkenntnis. Ein solches Gericht war in Friesland bis dato unbekannt. Das sollte nicht so bleiben, denn unser Küchenteam fühlt sich vom Herrn berufen und ist deshalb in missionarischem Auftrag unterwegs. Deshalb: Heute noch eine Tour nach Stavoren und ein Tellerchen Heringstipp vorbeigebracht. Ein neues friesisches Nationalgericht ist geboren! |
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Elahuizen Blog, 17.08.11
Nach einem langen Singstarabend und einer – wie immer – gefühlt viel zu kurzen Nacht war schnell klar, dass dieser Tag kein normaler werden würde. Schon am Vorabend kursierten Gerüchte: es sollte eine ganz besondere Tour geben. Gute Vorbereitung war nötig: Mindestens 200 Toasts wurden geschmiert. Es ging früh los, deshalb musste alles schnell gehen. Hektik! Und dann wurde das Geheimnis gelüftet: Wir fahren nach Sneek! Schöner Raumwind bescherte uns eine zügige und angenehme Hinfahrt bei viel Sonne und leichtem Wind.
 Auf den engen Kanälen: Flaute. Langsam zogen wir dahin und versuchten jedes bisschen Wind auszunutzen. Dumm nur, dass es Untiefen gibt … Bei der Karambolage (zwei Boote steckten fest, fünf mussten ausweichen und dann, naja …) kam aber nichts und niemand zu Schaden. Das letzte Kanalstück zog sich dann sehr. Boot für Boot schmiss entnervt den Motor an.
In Sneek: Endlich ein McDonalds! (Widerlich! – gestrichen – Zensur!) Und es gab andere Läden als Pommesbuden, Tabakläden und Toilet-Gebouws. Da gingen zwei Stunden schnell vorbei. Selbst die Bootswache hatte beim Beobachten der Eingeborenen einen vergnüglichen Nachmittag.
 Der Rückweg: Den Knall hätte man wohl durch ganz Sneek hören können. Die Brücke war einfach zu tief. Kleine Schäden konnten durch Bordmittel und viel Erfahrung unserer segeltechnischen Leiter schnell … wieder behoben werden. Die Rückfahrt war sehr beschaulich (zwei Knoten ist nicht besonders schnell). Glücklicherweise war das Essen fertig, als wir kalt und hungrig in den Hafen einliefen. |
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Elahuizen Blog, 16.08.11
4. Segeltag
Wie jeden Tag: um 7.00 lief die Weck CD. Nach unserer Meinung weckt die CD eindeutig zu früh und schlecht. 7.00 geht natürlich gar nicht, aber schlimmer ist „Santa Maria“. Bei dem Lied wünschen wir uns jedes Mal, dass wir bereits um 6.00 aufgestanden wären. Versöhnung: Das Standardfrühstück war ordentlich.
 Um 10.00 wurden die Segel gesetzt. Auf ging es nach Woudsend, einem Kuhdorf im Schilf. Aber immerhin: ein Supermarkt und eine Pommesbude. Nach einer Stunde Fritten und Kibbeling (wie gewohnt lecker in Holland) ging es dann zum Friesischen Großevent: Die Skutje Regatta – hier so populär wie ein Samstagnachmittag Bundesliga. Behäbige Plattbodenschiffe fahren um den Sieg - uuuund: Action: Zu hart am Wind Boot gekentert. Wir sahen von einer Insel aus zu.
Nach einer gefühlten Ewigkeit setzten alle Mannschaften die Segel: Freies Segeln auf dem Fluessen. Anwindkurs – nasse Veranstaltung! Danach: Abendessen. Bollo mit Nudeln - Jetzt sind wir warm und glücklich! |
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Elahuizen Blog - 15. August

Kein Ausschlafen mehr – Aufstehn um 7.00 Uhr! Die Gruppe ist nun komplett, was uns gestern bereits einen musikalischen Abend brachte. Endlich war die Gitarre da! Blick aus dem Fenster: Bombenwetter!!! Viel Sonne, viel Wind, Stimmung gut. Große Vorfreude auf Segeln. Kaum auf den Booten ging es auch schon in Richtung Hindeloopen. Amwindkurs ohne Tücken – kaum jemand wurde nass … Aber sobald wir begannen auf dem Kanal zu kreuzen begann die Action. Als das erste Boot im Schilf verschwand, überschlugen sich die Ereignisse. Boomen wurde zum neuen Lieblingssport. Irgendwie mussten die Boote aus der Matsche ja auch wieder rauskommen. Aber, keine Sorge, wir kamen doch heil und guten Mutes nach Hindelopen durch.
Zweistündiger Aufenthalt. Ein wichtiges Zentrum war die Fischbude: Kibbeling, köstlich! Zurück ging es über feldwegbreite Kanäle und dann kam die Zugbrücke. Unsere Spezialisten konnten sie ganz leicht hochziehen. Leider nicht hoch genug. Gaffel an Brücke – das ist laut. Ein Verklickerer muss einsam und verlassen im Kanal übernachten.
Mit gemütlichem Vorwind ging es dann Richtung Camp. Dort dann wieder eine Massentaufe und eine rauschende Geburtstagsparty: Tunte ist zehn!!! Jetzt schauen wir auf den Sonnenuntergang: schön ist es hier! |
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Elahuizen Blog - 14. August
Entspanntes Aufstehen – acht Uhr – eine Stunde später als sonst – gab es dann wirklich endlich Rührei für alle. Gegen elf starteten alle zehn Boote Richtung Hoofmeer. Dort fand unser erster Open Water Gottesdienst statt. Nach dieser singfreudigen Andacht ging es Richtung Heeg für Pommes und Frikandel Spezial. Hier musste ein Boot ausgewechselt werden wegen eines Problems mit der Fock. Auf dem Rückweg zu Camp endlich Windstärke drei bis vier. Unsere Boote mussten gegen drei Meter (??? – Gefühlt !!!) hohe Wellen ankämpfen. Die mitleiderregenden Personen vorne durften gründliche körperliche Bekanntschaft mit dem Fluessener Wasser machen. Gegen fünf Uhr klarte der Himmel auf, aber – der Wind blieb genauso stark. Herrliches Segelwetter! Im Hafen wurden vier Frischlinge getauft, einer flog bei der Motorreinigung ganz ohne Einwirkung von außen ins Wasser.
 Bratwurst! – und ein wenig Gemüse – köstlich! Danach wieder aufs Wasser. Die neuen A-Schein-Anwärter mussten üben. Zum Schluss des Tages dann eine spannende Theorieeinheit über Windkurse mit Live-Show: Die Düsenwirkung des Windes dargestellt am Suppenlöffel.
Elahuizen Blog - 13. August
Erster Segeltag
Es gab Rührei zum Frühstück und zum Mittag. Naja, zu mindestens für die, die sich flüssig ernährt haben. Der Morgen begann sehr früh und ziemlich laut. Beim Frühstück wurde uns dann das Phänomen der Türklinke nahe gebracht. Nach einer Stunde Freizeit für die Einen und Küchendienst für die Anderen, begann die höchst lehrreiche und suuper wichtige Sicherheitseinweisung. Nach einem „kleinen“ Snack war es ENDLICH soweit, wir durften aufs Wasser!! Bei 100% Regenwahrscheinlichkeit und Sonnenschein segelten wir auf De Fluessen ins winzigste Städtlein Gaastmeer. Teil eins setzte sich ins Café, Teil zwei nahm die Pommesbude ein, der dritte Teil ging einkaufen. Drei Stunden freies Segeln!!!! mit MOB/BOB, Shifte, Pippipause und diversen Wenden. Kurz nachdem die Segler heimgekehrt waren, durften wir schließlich eine Nachzüglerin in Empfang nehmen.
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Elahuizen-Blog 2011 - 3 Tage vor Start
Die Küche hat ihr Banner bereits gehisst! Designt wurde das gute Stück vom 12-jährigen Leander Fester aus Bochum.
Leander (re.) ist selbst begeisterter Segler. Er und seine Eltern wünschen uns für unsere Freizeit Mast- und Schotbruch.
Wir sagen: Herzlichen Dank! |
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Elahuizen-Blog 2011 - 12 Tage vor Start
Die letzten Tage bis zur Freizeit rasen nur so dahin. Es bleibt kaum Zeit zum verschnaufen. Haben wir auch an alles gedacht? Was müssen wir alles mitnehmen? Was müssen wir noch besonrgen?? mehr …
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Elahuizen-Blog 2011 - 12 Tage vor Start
Die letzten Tage bis zur Freizeit rasen nur so dahin. Es bleibt kaum Zeit zum verschnaufen. Haben wir auch an alles gedacht? Was müssen wir alles mitnehmen? Was müssen wir noch besonrgen??
Unseren ersten Großeinkauf in der Metro haben wir hinter uns und die Menge ist immer wieder aufs Neue einfach überwältigend, die sich da auf unseren Einkaufswagen türmt - 50 Personen sind halt auch keine schlechte Ansage ;). Auch unsere Wohnung hat schon bessere Zeiten erlebt: in vielen Ecken türmen sich zurzeit div. Segelutensilien, die nur darauf warten endlich in den Bus gepackt zu werden.
Alles wird gut...
Gabi
weniger … |
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Elahuizen-Blog 2011 - 20 Tage vor Start
So langsam wird es ernst: Nur noch 20 Tage! Dann geht es endlich wieder nach Friesland - zum Segeln, zum Spaß haben, in unsere 2. Heimat nach Elahuizen. mehr … |

Elahuizen-Blog 2011 - 20 Tage vor Start
So langsam wird es ernst: Nur noch 20 Tage! Dann geht es endlich wieder nach Friesland - zum Segeln, zum Spaß haben, in unsere 2. Heimat nach Elahuizen.
Aber große Dinge werfen ja bekanntermaßen ihre Schatten voraus. Sehr lange Schatten sogar. Genauer gesagt, hat die intensivere Planungsphase bereits vor gut einem Jahr begonnen. Termine wurden gemacht und Treffen organisiert. Die Finanzierung der Freizeit wurde durchgerechnet und es folgten Preisvergleiche verschiedenster Busunternehmen. Was hat sich in den letzten Jahren bewährt / was wollen wir anders machen? Viele Telefonate, Emails und jede Menge Papierkram. Letztendlich wurde der Starttermin für die Anmeldungen auf den 23.09.10 festgelegt.
Nicht unerwartet, aber doch ziemlich überraschend war die Freizeit bereits nach einer Woche mit 50 Teilnehmern komplett ausgebucht (scheinbar ist in den letzten Jahren doch vieles recht rund gelaufen). Tradition verpflichtet!
Thilo, als verantwortlicher STL, begann umgehend mit der Planung und Zusammenstellung der Boot-Teams. Zusammen mit Frank wurden Konzepte für die seglerische Ausbildung erarbeitet.
Barbara und Sabine (Sabsi) planen als "SABA-Bank" (Werbesologan: "Hier können Sie sicher anlegen!") bereits die Organisation und Verwaltung der verschiedenen Kassen vor Ort.
"Hafenmeister" Stefan wird sich dankenswerterweise wieder um alle technischen und sicherheitsrelevanten Dinge rund um unsere Boote kümmern.
Ach ja: Satt werden wollen wir ja auch noch. Nachdem unser alter "Smut" Achim als Küchenchef leider nicht mehr zur Verfügung steht, haben wir nun mit Christina eine würdige und kompetente Nachfolgerin gefunden. Zusammen mit Cindy und Gabi wird sie dafür sorgen, dass wir verpflegungstechnisch auf der sicheren Seite sind.
Glücklicherweise ist auch in diesem Jahr Pfr. Hanns Lessing wieder mit an Bord. Auch in den kommenden 20 Tagen wartet noch jede Menge Arbeit auf uns. Wir freuen uns!
Will be continued ...
Gabi und Frank
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Segelfreizeit 2011
- Gegen den Wind zu kreuzen,
bringt einen manchmal schneller ans Ziel,
als mit dem Wind zu segeln.
Liebe Segelfreunde,
mit dieser alten Seglerweisheit möchte ich den Startschuss für die Durchführung der nächsten Segelfreizeit unserer Kirchengemeinde im Sommer 2011 geben.

Das gesamte Leitungs- und Organisationsteam ist sehr froh darüber, dass überhaupt wieder eine Segelfreizeit stattfinden kann. Das ist nämlich in Zeiten von knappen Kassen und rasant steigenden Kosten gar nicht mehr so selbstverständlich. Allein Unterkunft und Transport betreffend müssen Preissteigerungen von über 10 Prozent im Vergleich zu 2009 aufgefangen werden. Weggebrochene Fördermittel und Rabatte, speziell für Jugendliche und Auszubildende, haben die Sache auch nicht leichter gemacht. Aber unsere Kirchengemeinde war, so lange diese traditionsreiche Freizeit durchgeführt wurde stets bemüht, diese zu sozialverträglichen Preisen anzubieten. Und so soll es auch bleiben.

Nach langer und intensiver Vorbereitungsphase hat das Presbyterium auf seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben und den Teilnehmerbeitrag auf 520,- EUR für über 18jährige und 480,- EUR für die jüngeren Teilnehmer und Teilnehmerinnen festgelegt. Dazu sei folgendes gesagt: Die Finanzierung der Freizeit erfolgt wieder nach dem bewährten „3 Säulen-Prinzip“. Nämlich den Teilnehmerbeiträgen, dem vom Presbyterium für diese Zwecke gewährten Gemeindezuschuss und aus Spendenmitteln, die in Eigeninitiative von der hiesigen Jugendarbeit beigesteuert wurden und werden. Dazu gehörte z.B. auch wieder der vom Jugendkreis geplante Kabarettabend mit Simone Fleck am 13.11.10 im Gemeindezentrum an der Schürener Straße. Ohne diese Zuschüsse und Spenden würde sich der Teilnehmerbeitrag auf weit über 600,- EUR belaufen und die Durchführung der Segelfreizeit wäre aus Kostengründen nicht mehr zu verantworten. Alle Spenden werden dazu verwendet, den festgelegten Teilnehmerbeitrag abzusichern und bereits ein kleines Polster für 2013 anzulegen, denn wir möchten dieses „Highlight“ der Schürener Jugendarbeit so lange es geht auch weiterhin anbieten.

- Nun aber zur Sache selbst:
Die Freizeit findet in der 4. und 5. Sommerferienwoche 2011, also von Freitag, 12.08.11 bis Freitag, 26.08.11 im „Watersportcentrum de Fluessen“, Elahuizen / Friesland (NL) statt. Vielen von Euch ist dieses Camp an der Friesischen Seenplatte bereits als „Heimatbasis“ bekannt und vertraut, denn wir haben es seit 1977 fast regelmäßig in Beschlag genommen. Die Unterbringung erfolgt im „Skippershuis“, einer geräumigen und gemütlichen Gruppenunterkunft für max. 60 Personen. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Camp, Ausstattung und Lage betreffend das Beste ist, was wir für unsere Zwecke in Friesland finden können.

Uns stehen 10 robuste und schnelle Kieljollen (Polyfalken) mit Außenbordmotoren zur Verfügung mit denen wir, dank der hervorragenden Lage Elahuizens, viele reizvolle Ziele in der näheren oder weiteren Umgebung ansteuern können. Ob Badetour zu einer der kleinen Inseln im Heeger Meer, ob zum Shoppen in eines der urigen friesischen Städtchen, ob Übungssegeln oder „Totale“ mit Übernachtung auf den Booten – je nach Wetterlage ist alles möglich. Jedes der Boote ist mit mindestens einem erfahrenen Bootsführer nebst Vertreter besetzt. Diese Stammbesatzungen freuen sich darauf, jeden Segelinteressierten für diesen herrlichen Wassersport zu begeistern. Für Teilnehmer, die bereits über ausreichend Segelerfahrung verfügen besteht wieder die Möglichkeit, zum Abschluss der Freizeit den Verbandssegelschein des CVJM -Tübingen zu erwerben. Diese Qualifikation ersetzt zwar nicht den offiziellen, vom Deutschen Seglerverband abgeprüften Sportbootführerschein-Binnen, ist aber selbst nach Meinung zugelassener DSV-Ausbildungsstätten vom seglerischen Anspruch her mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar höher zu bewerten.
Er bildet somit eine solide Grundlage für eine weitergehende seglerische Ausbildung und dient als Erfahrungsnachweis, mit dem man, zumindest in Friesland, problemlos Jollen oder Kajütboote chartern kann. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und wird von der segeltechnischen Leitung der Freizeit (Thilo Frebel und Frank Lumpe) im Auftrag der CVJM-Segelschule „De Wijde Tocht“ abgenommen. Für die persönliche Sicherheit stehen allen Teilnehmern gemeindeeigene Rettungswesten verschiedener Gewichtsklassen in ausreichender Anzahl kostenlos zur Verfügung.

Im Reisepreis enthalten sind selbstverständlich auch An- und Abreise mit dem Bus, ein zusätzliches Versicherungspaket für jeden Teilnehmer (Haftpflicht und Unfall), sowie Vollverpflegung, für die auch diesmal wieder unser bewährtes Küchenteam sorgen wird. Herzlich eingeladen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die entweder bereits konfirmiert, oder mindestens 14 Jahre alt sind. Gerade die große Altersspanne des Teilnehmerfeldes macht den besonderen Reiz dieser Freizeit aus und hat sich in vielen Jahren hervorragend bewährt.
- Über alle Anmeldeformalitäten, sowie unsere obligatorischen Vorbereitungstreffen werden wir im Internet, per eMail, persönlichen Anschreiben, sowie in den Jugend- und Helferkreisen unserer Gemeinde ausführlich informieren.
Die Segelfreizeit ist bereits total ausgebucht. Wer trotzdem Interesse hat, kann sich im Gemeindebüro auf eine Warteliste setzen lassen.
Ich freue mich auf zwei schöne und erlebnisreiche Segelwochen mit Euch!
Mast- und Schotbruch
auch im Namen des gesamten Teams
Frank Lumpe
Presbyterium / Jugendarbeit
- Freizeitleitung -
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