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Gemeindebrief Falkirk:
Bericht über die Reise nach Schüren
Unseren Gästen hat es bei uns wohl gefallen. In einem Falkirker Gemeindebrief berichtet Joyce Wagstaff begeistert über die Schürener Gastfreundschaft. Besonders angetan hatten es ihr wohl die Kuchenbüffets, das gemeinsame Singen und das Bier.
Am Ende ihres Berichts fasst sie die Ideen zusammen, die wir auf der gemeinsamen Abschlussrunde über zukünftige Kontakte gesammelt haben: Ein gemeinsames Chorprojekt und eine Jugendbegegnung. Klar ist, der nächste Besuch wird von Schüren nach Falkirk gehen. Wir dürfen gespannt sein, was sich unsere Partner ausdenken werden.
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Schottland-Blog vom 25. April
„Lachen ist international – es überwindet fast alle Grenzen und lässt verstehen, auch wenn man die Sprache des Anderen nicht spricht.“ – Mit diesen Worten stimmte Pfarrer Hojenski vom katholischen Pastoralverbund Aplerbeck die Teilnehmenden am Ostermontagsgottesdienst auf den Partnerschaftsbesuch mit der Delegation aus Falkirk in Schottland ein. mehr … |
Schottland-Blog vom 25. April
„Lachen ist international – es überwindet fast alle Grenzen und lässt verstehen, auch wenn man die Sprache des Anderen nicht spricht.“ – Mit diesen Worten stimmte Pfarrer Hojenski vom katholischen Pastoralverbund Aplerbeck die Teilnehmenden am Ostermontagsgottesdienst auf den Partnerschaftsbesuch mit der Delegation aus Falkirk in Schottland ein. Und die Delegationsteilnehmer revanchierten sich durchaus launig: Nach der Vorstellung des reichhaltigen Besuchsprogramms sagte Glendon Macaulay, Pfarrer der Erskine Gemeinde in Falkirk: „Seid gnädig mit uns!“
Die Delegation besteht aus zehn Teilnehmern. Der jüngste, Alistair, ist 13, die anderen decken die älteren Altersgruppen ab. Sie alle sind in Familien in der Gemeinde untergebracht. Viele der Kontakte haben dabei schon eine kleine Tradition, denn Gastgeber und Gäste konnten sich bereits während des Schürener Besuchs in Falkirk im letzten Jahr kennen lernen.
Im Begrüßungsgottesdienst gab es bereits viele Möglichkeiten, sich zu begegnen. Die Besucher saßen in kleinen Runden zusammen und tauschten sich darüber aus, wie in den verschiedenen Gemeinden die Karwoche und das Osterfest gefeiert werden. Besonders interessant: In Falkirk werden die Passionsandachten und die Osternacht ökumenisch gefeiert. An jedem Tag ist eine andere Gemeinde dran. Der Gottesdienst wurde vom Posaunenchor lebendig mitgestaltet. Am Ende wurde ein gefühlvoller englischer Choral gespielt: „Amazing grace, how sweet the sound …“
Nach dem Gottesdienst wurde die Delegation von Superintendent Wortmann und Bezirksbürgermeister Mader begrüßt. Herr Mader wies dabei auf die Parallelen zwischen Schottland und Schüren hin: Die Schotten betonen ihre Unabhängigkeit von den Engländern, die Schürener halten ihren Abstand zu Dortmund und betonen, dass sie etwas Besonderes sind. Nur: in beiden Fällen wird das Unabhängigkeitsstreben von der Gegenseite nicht so recht ernst genommen.
 Gegen Ende des Begrüßungsabends präsentierte Keith Wagstaff in fließendem Deutsch Bilder aus dem kirchlichen und gesellschaftlichen Leben: In Falkirk leben heute etwa 35.000 Einwohner. Seine Geschichte geht bis vor die Römerzeit zurück. Wie Dortmund war auch Falkirk jahrhundertelang durch die Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Die Kanonen von Waterloo und die bekannten britischen Telefonhäuschen stammen aus Falkirk. Heute bestimmen eine Raffinerie und die petrochemische Industrie das Wirtschaftsleben. Viele der alten Industriegelände wurden zu Wohngebieten umgestaltet. Dank seiner günstigen Lage zwischen Edinburgh und Glasgow haben sich in Falkirk viele Pendler aus den umliegenden Großstädten niedergelassen. weniger … |
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Schottland-Blog vom 26. April
Tag 2: Diakonie und mehr
Mehr oder weniger pünktlich trudelten unsere Gäste mit ihren Herbergseltern um 8 Uhr im Hildegard-Maas-Haus zum gemeinsamen Frühstück ein. Ausreichend gestärkt durch das reichhaltige, aber nicht vollständige Frühstücksbuffet (wo war die Nutella???), begann der Tag mit einer Kleinbus-Tour durch Aplerbeck, vorbei am Amtshaus und Schloss Rodenberg mehr … |
Schottland-Blog vom 26. April
Tag 2: Diakonie und mehr
Mehr oder weniger pünktlich trudelten unsere Gäste mit ihren Herbergseltern um 8 Uhr im Hildegard-Maas-Haus zum gemeinsamen Frühstück ein. Ausreichend gestärkt durch das reichhaltige, aber nicht vollständige Frühstücksbuffet (wo war die Nutella???), begann der Tag mit einer Kleinbus-Tour durch Aplerbeck, vorbei am Amtshaus und Schloss Rodenberg und weiter bis zur Altschürener Kirche, wo die ersten Gruppenfotos gemacht wurden.
Nach einem kurzen Zwischenstopp am Phoenixsee ging es weiter in die City zur Möwe (Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung), wo bereits Thomas Krieger auf uns wartete. Nach Vorstellung der Einrichtung und ihrer Mitarbeiter entwickelte sich eine Diskussion über die Leitbilder der Möwe und der kirchlichen Einrichtungen in Falkirk. Dabei standen die Begriffe "Partnership" und "Relationship" im Mittelpunkt.
In der westfälischen Landeskirche gibt es einige Stimmen, die vor einem offiziellen, auf feste Verträge und Absprachen gegründetes Verständnis von "Partnerschaft" warnen. In Falkirk denkt man an dieser Stelle ganz unkompliziert und spricht eher von "Beziehungen": Im Zentrum stehen hier nicht Strukturen, sondern die persönlichen Kontaktaufnahmen mit anderen Gemeinden ("Relationship"). Die Diskusion wurde gerade richtig interessant, als uns der Zeitdruck aufgrund der noch folgenden Termine zum Aufbruch in die Nordstadt mahnte.
Am Nordmarktkiosk empfingen uns zwei Mitarbeiter der Diakonie. Die teilweise recht aggressive Stimmung in diesem Stadtteil war förmlich greifbar aber auch durchaus verständlich, angesichts der Umstände, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialem Status dort leben. Es folgte eine Führung durch die Einrichtungen "Passgenau", "Sozialkaufhaus" und "Jugendwerkstatt". Die dort erhaltenen Informationen ermöglichten uns allen einen kleinen Einblick in das weit gefächerte Arbeitsumfeld der Diakonie.
Klar, dass nach einem so umfangreichen Programm unsere Mägen irgendwann "Alarm" schlugen: Ein türkisches Restaurant am Nordmarkt sorgte für Abhilfe. Dadurch verzögerte sich leider unser Besuch der Reinoldikirche um satte 30 Minuten. Wir hatten Glück, Herrn Dengler noch anzutreffen, der uns anschließend einen kurzen Abriss über die Geschichte dieses Gebäudes präsentierte.
Nach einer ca. 1 1/2 stündigen Kaffeepause ging es mit der U-Bahn zurück zu unseren Kleinbussen. In einem gemütlichen Lokal am Schwerter Wald fand ein hochinteressanter, aber auch anstrengender Tag ein gelungenes Ende.
Will be continued... weniger … |
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Schottland-Blog vom 27. April
Tag 3: Glück auf!
Bei typisch schottischem Wetter flüchtete sich die Delegation der Schotten samt ihrer Gastgeber "Unter Tage" - oder anders: wir fuhren nach Witten in das schöne Muttental und besuchten das Bergbaumuseum Nachtigall. mehr … |
Schottland-Blog vom 27. April
Tag 3: Glück auf!
Bei typisch schottischem Wetter flüchtete sich die Delegation der Schotten samt ihrer Gastgeber "Unter Tage" - oder anders: wir fuhren nach Witten in das schöne Muttental und besuchten das Bergbaumuseum Nachtigall.
Mit Helm und Grubenlampe ging es "Unter Tage". Unser liebenswerter Führer Arno verdeutlichte uns den Arbeitsalltag der Steiger und Knappen. Tief geduckt mussten wir gehen, da die Deckenhöhe nur 1,40 m betrug.
Zurück in der Welt der Lebenden und des Lichts (ziemlich nass) trieb uns der Hunger in eine urige Gaststätte mit dem Namen "Alte Tür". Auch dort war es kalt, aber Speis und Trank wärmten die Gemüter.
Nachdem alle pappsatt waren ging es zurück nach Neu-Schüren zu einem Zusammentreffen sämtlicher Frauengruppen Schürens. Wir wurden mit Tee, Kaffee und leckerem, wundervollen, herrlichen selbstgebackenen Kuchen verwöhnt. Während wir speisten, fanden Schotten und Deutsche Zeit sich über die verschiedensten Aktivitäten und Aufgaben der einzelnen Frauengruppen auszutauschen.
Zum Abschluss des Tages gingen wir zum offenen Singen ins St. Bonifatiushaus. Moderne schottische Kirchenmusik: Ganz anders als alte Choräle, ganz anders aber auch als Gospel. Die Stücke sind sehr kraftvoll und lebendig und voller musikalischer Elemente aus der schottischen Volksmusik. Bob Tait war dafür der richtige Chorleiter. Weil er nur wenig deutsch kann, hat er die Musik einfach getanzt. Beim Partnerschaftsgottesdienst am Sonntag wollen wir den schottischen Stil auch bei uns einmal ausprobieren!
Nach dem Singen wurde noch gefeiert. Die katholische Gemeinde schmiss die Zapfanlage an und verteilte leckere Schnittchen. Einen herzlichen Dank dafür! weniger … |
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Schottland-Blog vom 28. April
4. Tag: Ernsthafte Gedanken
Um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Bittermark . Dort wanderten wir zum Mahnmal, welches an die über 300 durch die Gestapo ermordeten Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter erinnert. Nach einer kurzen historischen Einführung ließen wir die Eindrücke auf uns wirken. mehr … |
Schottland-Blog vom 28. April
4. Tag: Ernsthafte Gedanken
Um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Bittermark . Dort wanderten wir zum Mahnmal, welches an die über 300 durch die Gestapo ermordeten Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter erinnert. Nach einer kurzen historischen Einführung ließen wir die Eindrücke auf uns wirken.
Im Anschluss fuhren wir sehr bewegt und ernst nach Schüren zurück.
Eine Auflockerung versprach der offene Mittagstisch, wo es eine Dortmunder Spezialität zu speisen gab. Wer kommt drauf? – Pfefferpotthas! Natürlich. Mit dem Nachtisch in der Hand gingen wir zu unserer 20 minütigen Pressekonferenz, die nach 40 Minuten zu Ende war. Die Reporter waren tatsächlich an der Kirche interessiert, einer von ihnen war sogar ein Whiskykenner.
 Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter zur Dortmunder Universität. Wir begannen am Campus Süd, führten unsere Reise mit der H- Bahn zum Campus Nord fort, liefen über den kompletten Campus, beäugten das Chemiegebäude, incl Hörsaalbesichtigung und fuhren schließlich mit der H Bahn vom Technologiezentrum wieder bis zum Campus Süd zurück. Der Kreis ward so geschlossen und Schüren erwartete uns wieder.
Dort angekommen widmeten wir uns wieder ernsteren Themen. Vertreter der katholisch, evangelischen und schottischen Gemeinden trafen sich zu einem sehr intensiven Gespräch über die Zukunft der Kirche. Es war erstaunlich wie vergleichbar die Situation in allen Gemeinden darstellt: Jedes Jahr weniger Geld, weniger Personal und schließen von Gebäuden. Alle Gemeinden arbeiten an Wegen mit diesen Veränderungen umzugehen. Gewinnung von Ehrenamtlichen, Nachbarschaftshilfe und verstärkte ökumenischen Zusammenarbeit stehen  dabei im Mittelpunkt.
Zum Abendessen wurde eine köstliche Hühnersuppe mit Brot und Bier gereicht.
Der Abend schloss mit einer theologisch hoffnungsvollen Note. Thomas Sommer zitierte Dietrich Bonhoeffer: Zeiten in denen kirchliche Strukturen abgebrochen werden, baut Gott die Gemeinde auf und führt Christen zusammen.
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Schottland-Blog vom 29. April
5. Tag – Auf geht’s nach Köln
Bereits um viertel vor 10 (was nach vier schönen, langen Tagen sehr früh sein kann) trafen wir uns zum Bullipilgern mit dem Ziel Köln. Jedoch zogen wir nicht wie gewöhnlich beim Bullipilgern mit dem Bulli los sondern mehr … |
Schottland-Blog vom 29. April
5. Tag – Auf geht’s nach Köln
Bereits um viertel vor 10 (was nach vier schönen, langen Tagen sehr früh sein kann) trafen wir uns zum Bullipilgern mit dem Ziel Köln. Jedoch zogen wir nicht wie gewöhnlich beim Bullipilgern mit dem Bulli los sondern nutzen für die meiste Strecke den Zug. Als es dann gegen halb zwölf „Tänk ju vor träwelling wit deutsche Bahn“ hieß und wir am Hauptbahnhof Köln ankamen wurden Kleingruppen gebildet, um binnen 2 ½ Stunden, je nach Wunsch, Köln zu besichtigen.
Ob Schokoladenmuseum, Altstadttour, Bustour durch ganz Köln, Besuch eines Souvenirshops mit Übertragung der Hochzeit von William und Kate oder Besteigung des Doms (wobei sich 522 Stufen wesentlich weniger anhören als anfühlen!). Jeder ist auf seinen Geschmack gekommen und zum Thema Köln gab ausschließlich ein positives Feedback.
 Um 15.30 Uhr trafen wir uns alle wieder zusammen bei der St. Peter Gemeinde in der südlichen Innenstadt Kölns. Zu diesem Zeitpunkt zeigte der April, was er an Wetter zu bieten hatte und das Wetter wechselte schlagartig von sonnig zu Gewitter. Doch glücklicherweise sind auch unserer Schotten an solches Wetter gewöhnt.
Unser „Guide“ Guido zeigte uns dann eine etwas andere Art von Kirche: Sie stand vollkommen leer (ohne Stühle oder Bänke). Wir lernten in seinem darauffolgenden Vortrag in der Kirche und im Kolumba Kunstmuseum etwas über die Verbindung zwischen Kirche und Kunst, welche sich im Laufe der Zeit deutlich gewandelt hat.
Unser nächster und letzter Stop war das Brauhaus „Früh am Dom“, welches ein sehr bekanntes (und dementsprechend auch gut besuchtes) Lokal in der Nähe des Kölner Doms ist.
 Die Verständigung zwischen Deutschen und Schotten war bei weitem kein Problem mehr und es wurde sich munter unterhalten.
Gegen kurz nach elf kamen wir dann wieder in Dortmund an (mit geschlagenen 38 Minuten Verspätung!) und alle waren dann doch froh, dass es langsam in Richtung Bett ging  weniger … |
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Schottland-Blog vom 1. Mai
7. Tag – Abendmahlsgottesdienst nach alter schottischer Liturgie
Die Besuchswoche ging mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der Kirche Neu-Schüren zu Ende. Es sang ein begeisterter Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus allen drei Schürener Kirchnechören. mehr … |
Schottland-Blog vom 1. Mai
7. Tag – Abendmahlsgottesdienst nach alter schottischer Liturgie
Die Besuchswoche ging mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der Kirche Neu-Schüren zu Ende. Es sang ein begeisterter Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus allen drei Schürener Kirchnechören.
Die Abendmahlsliturgie stammt von der Insel Iona, dem geistlichen Zentrum der schottischen reformierten Kirche und geht auf die Zeit der Christianisierung Schottlands im 6. Jahrhundert zurück. Viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher waren von den musikalischen Stücken und den Texten sehr beeindruckt. Einige schlugen vor, aus den schottischen Elementen eine zweite Schürener Abendmahlsliturgie zu gestalten, die bei besonderen Gelegenheiten gefeiert werden könnte.
Am Nachmittag wurde der Delegationsbesuch bei Kaffee und Kuchen und einigen Volkstänzen ausgewertet. Alle Beteiligten waren sich einig: Die Woche war sehr dicht und mit vielen Begegnungen und Erfahrungen gefüllt. Der Kontakt zwischen den Gemeinden in Falkirk und Schüren soll deshalb weiter vertieft werden. Zwei Ideen fanden lebhafte Zustimmung: ein gemeinsames Musikprojekt und eine Jugendbegegnung. Jetzt müssen beide Seiten überlegen, was konkret umgesetzt werden kann.
Bis zum nächsten Besuch wollen beide Gemeinden intensiv in Kontakt bleiben: Die Gemeindebriefe sollen ausgetauscht werden, auf den Webseiten wird über wichtige Aktivitäten der Partnergemeinde berichtet. weniger … |
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Besuch aus Falkirk in Schottland
(25. April – 02. Mai)
Seit zwei Jahren pflegt unsere Gemeinde eine Partnerschaft zu einer evangelisch-reformierten Gemeinde in Falkirk.
Im Jahr 2008 hat eine Gruppe aus Schottland Schüren besucht, und am Ende dieser sehr lebendigen Begegnung war klar: alle Beteiligten wollten den Kontakt weiter vertiefen.
Im letzten Jahr hat eine Gruppe aus unserer Gemeinde eine sehr schöne Woche in Schottland verbracht. In diesem Jahr kommen zehn Schottinnen und Schotten zu uns. mehr … |
Besuch aus Falkirk in Schottland
(25. April – 02. Mai)
Seit zwei Jahren pflegt unsere Gemeinde eine Partnerschaft zu einer evangelisch-reformierten Gemeinde in Falkirk.
Im Jahr 2008 hat eine Gruppe aus Schottland Schüren besucht, und am Ende dieser sehr lebendigen Begegnung war klar: alle Beteiligten wollten den Kontakt weiter vertiefen.
Im letzten Jahr hat eine Gruppe aus unserer Gemeinde eine sehr schöne Woche in Schottland verbracht. In diesem Jahr kommen zehn Schottinnen und Schotten zu uns.
Die Delegationsmitglieder werden in Familien wohnen, zu vielen Programmpunkten wollen wir die ganze Gemeinde einladen:
- Am Montag, 25. April, wollen wir mit der Gruppe aus Schottland um 17.30 Uhr und der katholischen St. Bonifatiusgemeinde gemeinsam einen Ostermontagsgottesdienst im Gemeindezentrum, Schürener Str. 63 feiern.
- Nach dem Gottesdienst wollen wir die Delegation gegen 19.00 Uhr offiziell begrüßen. Herr Superintendent Wortmann und herr Bezirksbürgermeister Mader haben ihre Teilnahme zugesagt. Ein leckerer Imbiss wird gereicht.
- Am Mittwoch, 27. April, planen die evangelischen und katholischen Frauenkreise aus Schüren um 15.30 Uhr gemeinsam mit den Gästen einen Nachmittag der Frauengruppen im Hildegard-Maas-Haus, Gevelsbergstr. 98.
- Am Mittwochabend findet im Bonifatiushaus, Gevelsbergstraße 36, um 19.00 Uhr eine gemeinsame Chorprobe mit unseren Gästen und Sängerinnen und Sängern aus den evangelischen und katholischen Kirchenchören aus Schüren unter der Leitung von Ruth Jürging (Singkreis) und Bob Tait (Falkirk) statt.
- Am Donnerstag (28.04.) wollen wir gemeinsam über die Zukunft unserer Gemeinde nachdenken und laden zu diesem Anlass um 17.30 Uhr zu einem kleinen Workshop zum Thema „The Future of our Congregations“ in das Gemeindezentrum Schürener Str. 63
ein.
- Am 30. April wird ab 19:00 Uhr in den Mai getanzt. (Veranstaltung ist leider ausverkauft!)
- Am 1. Mai feiern wir um 11.00 Uhr in der Neu-Schürener Kirche einen gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir auch schottische Gottesdienstformen kennenlernen können.
In Schottland spricht man bekanntermaßen englisch. Das muss aber niemanden beunruhigen: Einige Delegationsmitglieder können aber auch deutsch. Außerdem werden wir auf allen Veranstaltungen auch eine Übersetzung anbieten. weniger … |
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Fàlite to Falkirk - Willkommen in Falkirk
Partnerschaftsbeschuch in Schottland, April 2010
Weiß-grün, eine gezackte, klare Linie… das ist der erste Blick auf Schottland. Winter und Frühling direkt nebeneinander. Eine der ersten Eigenarten, die wir kennenlernten: unberechenbares Wetter (und nein! – es regnet nicht jeden Tag). Wir Glückspilze hatten 75 % Sonnenschein. mehr … |

Fàlite to Falkirk - Willkommen in Falkirk
Partnerschaftsbeschuch in Schottland, April 2010
Weiß-grün, eine gezackte, klare Linie… das ist der erste Blick auf Schottland. Winter und Frühling direkt nebeneinander. Eine der ersten Eigenarten, die wir kennenlernten: unberechenbares Wetter (und nein! – es regnet nicht jeden Tag). Wir Glückspilze hatten 75 % Sonnenschein.
Unser persönlicher Chauffeur für die Woche, Bob Tait, Chorleiter und Dirigent, holte uns vom Flughafen ab und lud uns zu unserer ersten schottischen Mahlzeit zu sich und seiner Frau Christine ein. Dort lernten wir die ersten kulinarischen Wunderbarkeiten kennen, zu denen der berühmte schottische Cheddar, Oat Cakes, Short bread und andere verführende Süßigkeiten gehören, von denen alle noch heute schwärmen.
Um die Geschichte unserer baldigen „Partner-Gemeinde-Stadt“ Falkirk kennen zu lernen, wurden wir von unserem herzallerliebsten Chauffeur ins „Callendar House“ entführt. Dort werden alle erinnerungsträchtigen Stücke der Stadt ausgestellt.
Am Abend lernten wir die Organisatoren unseres vollgepackten „Trips“ kennen. Wir wurden mit einer kleinen schottischen Andacht begrüßt, lernten den erfolgreichen Autor Ian Scott und den Bürgermeister kennen.
Der nächste Morgen in Edinburgh, natürlich mussten wir die Hauptstadt kennen lernen, begann mit zweistündigem Warten, versüßt durch Kaffee und Smoothies, auf spezielle Tickets. Eine Stadtrundfahrt, eine Schlossbesichtigung, eine Shoppingtour (alles drei kurz) füllte den Tag aus. Aber dann kam ja noch der Abend. Dieser klang in einem typischen schottischen Pub aus.
Selbstverständlich war uns Reiselustigen die Hauptstadt nicht genug, so ließen wir uns nach St. Andrews chauffieren, mit einem Zwischenstopp in der Abbey of Dumerfeline und in Anstruther bei dem berühmtesten (die Queen war auch schon da) und besten fish’n chips shop Großbritanniens, also der Welt. Der Weg rauf nach St. Andrews führte uns an der wunderschönen Ostküste Schottlands entlang. Dort erwarteten uns die älteste Universität Schottlands, der berühmteste Golfplatz der Welt (Golf ist die Nationalsportart Schottlands), eine alte Ruine mit Turm, den wir natürlich bestiegen haben, auch wenn die Treppe über hundert Stufen hatte, und ein Strand, dem so manche Strumpfhose zum Opfer fiel. Am Abend hatte unsere Delegation eine Halbzeitkonferenz.
Am nächsten Tag lernten wir auch die andere Kirchengemeinde, die auch zur Partnerschaft dazu gehört, kennen. Dort hatten wir unseren ersten schottischen Gottesdienst, mit überraschendem Chorauftritt unsererseits und einem köstlichen Kaffee/Tee anschließend. Am selben Tag lernten wir auch die dritte Kirchengemeinde, mit einer 1.000 Jahre alten Kirche, kennen. Um auch etwas Gemeindearbeit kennenzulernen, nahmen wir unser Mittagessen bei einer Art Mittagstisch ein. Danach besuchten wir das Jugendgefängnis für Männer in Falkirk. Der Gefängnispfarrer, Donald Scott, berichtete dort über seine Arbeit. Der Abend wurde zu einem musikalischen Abend. Wir besuchten eine Chorprobe von einem Chor, der extra für Pfingsten zusammengestellt wurde und von unserem Chauffeur Bob geleitet wurde. Wir waren alle von den alten schottischen Kirchenliedern begeistert, weil sie etwas sehr Geheimnisvolles und Dunkles hatten.
Was in keinem Schottlandtrip fehlen darf, ist eine Destillery Tour. Wir besichtigten die Destillerie, in der Blended Whisky Famous Grouse hergestellt wird. Natürlich war auch eine Whiskyprobe dabei. Danach machten wir eine Tour durch die Highlands und zu dem Loch Tay. Die Fahrt ist leider nicht jedem so gut bekommen. Aber dafür war sie umso schöner, auch wenn dort der Frühling noch nicht ganz angekommen war, überall sah man noch Schnee. Am Abend hatten wir ein Meeting mit allen Organisatoren und haben das Weitergehen der Partnerschaft und mögliche Projekte besprochen.

Am vorletzten Tag mussten wir uns noch die Sehenswürdigkeiten von Falkirk ansehen. Dazu gehörte das Falkirk Wheel. Eine architektonische Meisterleistung. Das Falkirk Wheel ist ein Schiffshebewerk, welches nur so viel Energie verbraucht, wie acht Wasserkocher. Um dieses zu bewundern, probierten wir es aus. Das erstaunlichste war, dass man nicht merkte, dass das Boot 35 Meter über der Erde schwebte.
Um das schöne Wetter an diesem Tag auszunutzen, machten wir eine Bootstour über die Kanäle rund um das Falkirk Wheel.
An unserem letzten Abend mussten wir das Tanzbein schwingen, ob wir wollten oder nicht. Obwohl es nur wenig Alkohol gab, war die Stimmung wie im Westfalenstation. Die älteren Männer nutzten ihre Überzahl aus, wenn einer müde war, kam der nächste, um einen zum Tanzen aufzufordern. Natürlich nur, um uns zu einem gesunden und tiefen Schlaf zu verhelfen. Für die schottischen Männer war der Abend Anlass, wieder einmal ihren Kilt zu tragen. Es war der letzte Abend, um die verschiedenen Gemeindeglieder kennenzulernen und sich zu verabschieden.
Der nächste Morgen verpflichtete uns, (vorübergehend) Abschied von unseren Gastfamilien zu nehmen. Am Flughafen sprachen wir schon vorab einen Toast auf Alexandra und Timo (Alexandra war eine der Hauptorganisatorinnen und Übersetzerin des Trips) für deren Engagement und deren bevorstehenden Hochzeit in Schwarz.
Diese Woche ist unvergesslich für uns, und wir hoffen, dass die Partnerschaft aufblüht und bestehen bleibt.
(Helen und Nadja)
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